Der zweiteilige Induktionsliner besteht aus Karton, der mit einer Folie und einer Siegelschicht aus Wachs laminiert ist. Beim Versiegeln erwärmt sich die Folie und schmilzt das Wachs, während der Karton das geschmolzene Wachs aufnimmt. Wenn man also den Flaschenverschluss öffnet, sieht man einen im Verschluss verbliebenen Karton sowie eine an den Flaschenhals gebondete Folie.
Merkmale:
- Das Trägermaterial ist ziemlich dick; die Dicke liegt zwischen 0,5 mm und 1,5 mm.
- Der Siegelliner zerfällt in zwei Teile: Das Trägermaterial verbleibt im Flaschenverschluss, während die Folie und die Siegelschicht am Flaschenhals angebracht sind.
- Die Siegelschicht des zweiteiligen Induktionsliners weist eine vollständig verbundene Siegelfunktion auf.
Vorteile:
- Manipulationssicherheit: Die Versiegelung liefert eindeutige Beweise dafür, ob das Produkt vor der Verwendung geöffnet wurde.
- Leckageverhinderung: Sie verhindert das Auslaufen des Inhalts und bewahrt die Integrität des Produkts während Transport und Lagerung.
- Hohe Versiegelungseffizienz: Mit einer automatischen Induktionsversiegelungsmaschine kann der Liner pro Minute 200 bis 400 Flaschen produzieren.
- Der Nutzer kann die Versiegelung leicht durchbrechen, da Folie und Siegelschicht sehr dünn sind.
- Das im Flaschenverschluss verbleibende Trägermaterial kann als Stopfen verwendet werden, um die Flasche erneut zu versiegeln.
Anwendung:
Der einteilige Induktionsliner wird typischerweise in Lebensmitteln, Kosmetikprodukten, Getränken, Pharmazeutika, Öl- und Chemieprodukten eingesetzt.